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Die tiergestützte Therapie richtet sich auf drei wesentliche Wirkungsfelder
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Das Psychische Das Soziale Das Physische
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Sie versteht sich als ganzheitliches Entwicklungs- und Förderangebot. Ganz allgemein gesagt, erleichtern Tiere die Kontaktaufnahme und können die Teilnahme an einer Therapie fördern. Gegen eine
Vielzahl von “Risikofaktoren”, die den Alltag alter Menschen bestimmen, können Therapiebegleithunde entgegenwirken z.B.: gegen Vereinsamung, Gefühlsverarmung, Unterforderung, mangelnde Geborgenheit, Langeweile und
fehlender Körperkontakt. Bei Demenzen kann der motorischen Unruhe entgegengewirkt werden. Patienten, die früher ein eigenes Tier besaßen, bleiben länger ruhig sitzen, entwickeln wieder Aufmerksamkeit und erzählen
von früheren Erlebnissen. Vermehrt werden wieder sinnvolle, zielorientierte Tätigkeiten ausgeführt.
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... wie z.B. streicheln
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Tiere wirken zusätzlich stimulierend und es können in Kombination mit verhaltenstherapeutischen Interventionen, Verhaltensänderungen erreicht werden. Wenn die Therapie immer am selben Ort, zur
selben Zeit, mit den selben Personen stattfindet, ist dies ein Mittel zur Förderung der Orientierung und der Aktivierung. Mit Hilfe von Tieren kann das Gedächtnis, besonders das Langzeitgedächtnis, trainiert
werden. Die Erinnerung an die Vergangenheit stellt ein wichtiges therapeutisches Potential dar. Da bei Dementen das Langzeitgedächtnis am längsten erhalten bleibt, kann ein Gespräch über Vergangenes ein
Erfolgserlebnis vermitteln und in weiterer Folge das Selbstbewußtsein und das Gefühl der eigenen Identität stärken und im Sinne des Realitäts-Orientierungstrainings als Brücke zur Gegenwart dienen. Tiere können
sehr gut von momentanen Problemen und Beschwerden ablenken.
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